Über ein Transportunternehmen, das von der Wohnstraße bis zum Industriegebiet kommt, über Technologie neue Kunden erreicht — und manchmal gerade zeigt, dass guter Transport damit beginnt, zu wissen, was du nicht mitnehmen solltest.
ST vd Brink besteht seit 82 Jahren und beschreibt sich selbst als serviceorientiert und lösungsorientiert: groß genug, um viel bewältigen zu können, klein genug, um schnell umzuschalten. Über Cargors hat das Transportunternehmen inzwischen über 4.300 Aufträge ausgeführt und Kunden erreicht, für die es sonst wahrscheinlich nicht gefahren wäre.
Ein Transportunternehmen, das es schon seit 82 Jahren gibt, braucht wahrscheinlich niemanden, der erklärt, wie man einen Lkw fahren lässt.
Aber auch nach 82 Jahren kannst du noch an neue Orte kommen.
Das ist vielleicht das Interessanteste an der Zusammenarbeit zwischen ST vd Brink und Cargors. Nicht, dass plötzlich eine völlig neue Art von Transport entstand. Wohl aber, dass Technologie Türen zu Kunden und Fahrten öffnete, die sonst schlicht nicht auf den Weg von ST vd Brink gekommen wären.
Von der Wohnstraße bis zum Industriegebiet
Frag ST vd Brink, was eine typische ST-vd-Brink-Sendung ist, und die Antwort ist fast entwaffnend einfach: von der Wohnstraße bis zum Industriegebiet. Sie kommen überall hin.
Diese Nüchternheit passt dazu, wie sich das Unternehmen selbst beschreibt: serviceorientiert und lösungsorientiert.
„Wir sind groß genug, um alles bewältigen zu können, und klein genug, um schnell umschalten zu können.“
Hinter diesem Satz steckt auch etwas, das du in keiner Tariftabelle einfängst. ST vd Brink besteht inzwischen seit 82 Jahren, und viele Mitarbeitende sind seit zwanzig Jahren oder länger dabei. Die Personalfluktuation ist niedrig. Die Leute bleiben.
In einer Branche, in der sich alles um Bewegung dreht, ist das eigentlich eine ziemlich bemerkenswerte Form von Kontinuität.
Gespannt, was Tim zu erzählen hat
Als Cargors zum ersten Mal anklopfte, gab es keine blinde Begeisterung.
Der erste Gedanke bei ST vd Brink war vor allem: gespannt, was Tim zu erzählen hat — und ob das für uns funktionieren kann.
Die Geschichten klangen gut. Nur waren es zu diesem Zeitpunkt noch genau das: Geschichten. Es gab noch keine eigenen Erfahrungen, an die man sie hätte knüpfen können.
Der Grund, es trotzdem zu versuchen, war praktisch: einen neuen Markt erschließen und Kunden bedienen, die sonst vielleicht nie auf ihren Weg gekommen wären.
Wie Cargors geholfen hat
Nicht mehr Fracht. Andere Türen.
Genau da wurde die Zusammenarbeit letztlich auch interessant.
Für ST vd Brink dreht sich Cargors nicht so sehr um einen bestimmten Frachttyp, der perfekt in eine bestehende Route passt. Der Effekt liegt woanders.
„Wir laden dank Cargors bei Kunden, für die wir sonst nie gefahren wären.“
Das Unternehmen gibt an, über Cargors stärker vertreten zu sein in der Randstad, aber auch darüber hinaus.
Das macht die Zusammenarbeit weniger zu einer Geschichte über ‚Fracht suchen‘ und mehr zu einer Geschichte über Reichweite. Ein bestehendes Transportnetzwerk erhält Zugang zu neuen Verladern, ohne dass ST vd Brink plötzlich ein anderes Transportunternehmen werden muss.
Die Ergebnisse
Hinter den Kulissen soll es vor allem langweilig sein
Auf beiden Seiten wurde laut ST vd Brink kräftig in Datenkommunikation investiert, um den Standardprozess reibungslos und automatisiert ablaufen zu lassen.
Und das ist vielleicht genau das, was gute Transporttechnologie tun sollte: die tägliche Arbeit ein bisschen langweilig machen.
Aufträge kommen herein. Informationen fließen durch. Der Standardprozess läuft.
Bei Abweichungen sieht ST vd Brink noch Raum, gemeinsam weiter zu verbessern. Auch das gehört zu einer Zusammenarbeit, die nicht als Marketinggeschichte aufgeschrieben wird, sondern einfach in der Praxis besteht.
Die Elektromobile, die gerade nicht mitfuhren
Vielleicht sagt ein Transport, der am Ende nicht zustande kam, noch mehr über die Zusammenarbeit aus als eine perfekte Lieferung.
Über Cargors kam einmal ein Auftrag für die Beförderung von Elektromobilen bei ST vd Brink an.
Auf dem Papier gab es eine Sendung. In der Praxis stellte sich heraus, dass das Produkt für das Distributionsnetz von ST vd Brink nicht geeignet war.
Statt ihn um jeden Preis auszuführen, wurde untereinander schnell entschieden: das sollten wir nicht tun.
Später kam eine vergleichbare Lehre bei der Beförderung von Lastenrädern vorbei.
„Da sah man gut, dass wir auf derselben Seite stehen.“
Das ist ein ziemlich starker Satz im Transport. Denn zusammenarbeiten bedeutet nicht, dass jede Fracht per Definition fahren muss. Manchmal bedeutet es gerade, dass man gemeinsam rechtzeitig zu dem Schluss kommt, dass etwas nicht passt.
4.300 Mal auf die Straße
Inzwischen ist die Testphase längst vorbei.
Seit dem Start der Zusammenarbeit hat ST vd Brink über Cargors über 4.300 Aufträge ausgeführt. Und laut dem Unternehmen wächst diese Zahl schnell.
Die operative Zusammenarbeit läuft überwiegend per E-Mail. Eskalation ist kaum nötig, und wenn doch etwas ansteht, sind die Wege kurz.
Keine großen Worte im Alltag. Vor allem viel Transport, der einfach ausgeführt wird.
Ein Horizont wird nicht breiter, wenn man stehen bleibt
Auf die Frage, warum ST vd Brink eigentlich mit Cargors arbeitet, kam keine lange Erklärung.
„Über Cargors erweitern wir unseren Horizont.“
Vielleicht fasst das die ganze Zusammenarbeit am besten zusammen.
Ein 82 Jahre altes Transportunternehmen muss sich nicht neu erfinden, um weiter zu wachsen. Manchmal reicht es, bestehende Stärke mit neuen Kunden zu verbinden.
ST vd Brink macht weiter das, worin es gut ist: Transport als Dienstleistung angehen und dem Kunden Arbeit abnehmen.
Nur der Horizont ist inzwischen ein Stück breiter.